Teddies Apfelkuchen -
ein Klassiker aus dem Jahre 1973

Teddies Apfelkuchen

Teddies Apfelkuchen – ein Klassiker aus dem Jahre 1973 …was soll das denn sein, werdet Ihr Euch vielleicht fragen. Ich kann Euch sagen, Ihr würdet begeistert sein, könntet Ihr ihn gleich probieren. Für mich ist dieser Apfelkuchen nämlich gerade der genialste Winter-Apfelkuchen, ever, und das soll was heißen, da ich ja schon sehr viele Apfelkuchen zu meinen Lieblings-Apfelkuchen auserkoren habe. Teddies Apfelkuchen hat es trotzdem bei mir gerade ganz nach oben auf meiner persönlichen Apfelkuchen-Ranking-Liste geschafft. Weil er ist einfach so mega, mega köstlich und easy ist.

Wie ich inzwischen herausfinden konnte, ist Teddies Apfelkuchen ein Apfelkuchen-Klassiker, dessen Rezept zum ersten Mal am 30. September 1973 im Sunday Magazine der New York Times unter der Rubrik „Variations on the apple“ by Jean Hewitt erschienen ist. Wer dabei Teddie war, konnte ich leider nicht herausfinden. 2007 wurde das Rezept dann erneut in der NYT von Amanda Hesser veröffentlicht, die „Teddie’s Apple Cake“ als ein Geschenk der Himmels bezeichnete und ihn wegen der Verwendung von Öl, welches den Fruchtgeschmack besser zur Geltung kommen lässt als Butter und wegen seiner Einfachheit hoch lobte.

Teddies Apfelkuchen

Meine Recherchen zu Teddies Apfelkuchen haben mich sogar einen Original-Zeitungsausschnitt aus der New York Times von 1973 finden lassen. Und zwar bei der lieben Barbara Heimann und ihrem wunderschönen Blog:

„My Kitchen Memories“ (https://mykitchenmemories.com) 

Da hat sie nämlich im Dezember 2012 eine wunderbare Geschichte zu ‚Teddie’s Apple Cake‘ geschrieben. 

Aufmerksam gemacht, auf Teddies Apfelkuchen hat mich aber als erster, der liebe Patrick Rosenthal (https://www.patrickrosenthal.de), durch den ich schon so viele schöne Rezepte und Inspirationen in den letzten Jahren bekommen durfte.

Teddies Apfelkuchen
Teddies Apfelkuchen
Teddies Apfelkuchen

Durch wirklich viel Apfel gepaart mit Walnüssen, Rosinen, einer ordentlichen Ladung Zimt, Vanille und Rum ist Teddies Apfelkuchen wunderbar saftig und wird von Tag zu Tag immer köstlicher. Dabei hat er trotzdem auch eine leicht knusprige Oberfläche, wie man sie von einem Brownie her kennt. Alles in allem ein großartiger Winter-Apfelkuchen, den es im Amalienwohnzimmer zukünftig ganz sicher noch öfters geben wird. 

Rezept für Teddies Apfelkuchen

Zutaten:

  • 360 ml Sonnenblumen-Öl oder ein anderes Pflanzen-Öl
  • 250 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 3 Eier (L)
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 1 Schuss Rum (optional)
  • 360 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Salz
  • 1 – 2 TL Zimt
  • ca. 450 g geschälte, säuerliche, in Würfel geschnittene Äpfel
  • ca. 120 g gehackte Walnüsse (alternativ auch Pekannüsse oder Haselnüsse)
  • ca. 150 g Rosinen (alternativ auch Cranberries, Datteln oder getrocknete Aprikosen )
  • Puderzucker zum Bestäuben

Vorgehensweise:

  • Als erstes den Backofen auf 175 ° Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupfform mit ca. 22 cm Durchmesser gut einfetten und mit Mehl bestäuben.
  • Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden. Eventuell mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
  • Das Öl mit den beiden Zuckersorten cremig verrühren, dann nach und nach die Eier zugeben. Dabei immer fleißig weiter rühren. Anschließend noch den Vanilleextrakt und je nach Belieben einen Schuss Rum unterrühren.
  • Das Mehl mit dem Natron, dem Salz und dem Zimt vermischen und anschließend unter den Teig heben.
  • Zum Schluss die gewürfelten Äpfel, die gehackten Walnüsse und die Rosinen unterheben.
  • Den fertigen Teig in die vorbereitete Gugelhupfform füllen und für ca. 75 Minuten im auf 175° Grad Ober-/Unterhitze vorgeheiztem Ofen backen.
  • Aus dem Ofen nehmen, auf einem Gitter gut auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Am Besten einen Tag ruhen lassen, bevor der Kuchen angeschnitten wird. 
Teddies Apfelkuchen
Teddies Apfelkuchen
Teddies Apfelkuchen

Und… sieht er nicht wunderbar aus, dieser herrliche Winter-Apfelkuchen alias ‚Teddies Apfelkuchen‘  bzw. ja eigentlich ‚Teddie’s Apple Cake‘? 

Teddies Apfelkuchen
Teddies Apfelkuchen
Teddies Apfelkuchen

……und mit einem Klacks geschlagener Sahne oder einer Kugel Vanille-Eis ist das Winterglück mit Teddies Apfelkuchen einfach perfekt

……..finde ich !

Vielleicht konnte ich Euch ja nun auch Lust auf Teddies Apfelkuchen machen.

Ich habe übrigens die Zuckermenge aus dem Original-Rezept von 400 Gramm auf 300 Gramm reduziert. Ist immer so eine Sache bei amerikanischen Rezepten…hier wird meist mehr Zucker verwendet, als bei uns in Europa.

Ansonsten gäbe es noch anzumerken, dass Ihr den Kuchen, wenn möglich, mindesten einen bis sogar zwei Tage liegen lassen solltet (wenn Ihr das aushaltet), bis Ihr ihn anschneidet. Er wird nämlich von Tag zu Tag immer köstlicher. Die Gewürze und die Äpfel entwickeln dann erst so richtig ihren Geschmack. Das ist auch ein Riesen Vorteil dieses Kuchens….er kann super vorfabriziert werden und hält anschließend auch mehrere Tage frisch.

Und noch was….eigentlich eignet sich Teddies Apfelkuchen hervorragend als Frühstücks-Kuchen, gibt aber mit Vanilleeis oder Sahne auch ein wunderbares Dessert ab.

Also, wie Ihr seht, dieser Kuchen, der so einfach zu fabrizieren ist, hat nur Vorteile. Ihr müsst ihn unbedingt demnächst ausprobieren und ich garantiere Euch, Ihr werdet damit nicht nur Euch sondern auch Eure Liebsten super glücklich machen.

Liebste Wintergrüße aus meinem Wohnzimmer von 

Eurer 

Amalie

Teddies Apfelkuchen - ein Klassiker auf dem Jahre 1973

Vorbereitungszeit20 Minuten
Zubereitungszeit1 Stunde 35 Minuten
Backzeit1 Stunde 15 Minuten
Gericht: Kuchen
Küche: Amerikanisch
Author: Amalienwohnzimmer.com

Kochutensilien

  • 1 Gugelhupfform (ca. 22 cm Durchmesser)

Zutaten

  • 360 ml Sonnenblumen-Öl oder ein anderes Pflanzen-Öl
  • 250 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 3 Eier (L)
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 1 Schuss Rum (optional)
  • 360 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Salz
  • 1 - 2 TL Zimt
  • ca. 450 g geschälte, säuerliche Äpfel (in Würfel geschnitten)
  • ca. 120 g gehackte Walnüsse (alternativ Pekannnüsse oder Haselnüsse)
  • ca. 150 g Rosinen (alternativ Cranberries, Datteln oder getrocknete Aprikosen-Stückchen)
  • Puderzucker (zum Bestäuben) ,

Anleitungen

  • Als erstes den Backofen auf 175 ° Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupfform mit ca. 22 cm Durchmesser gut einfetten und mit Mehl bestäuben.
  • Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden. Eventuell mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
  • Das Öl mit den beiden Zuckersorten cremig verrühren, dann nach und nach die Eier zugeben. Dabei immer fleißig weiter rühren. Anschließend noch den Vanilleextrakt und je nach Belieben einen Schuss Rum unterrühren.
  • Das Mehl mit dem Natron, dem Salz und dem Zimt vermischen und anschließend unter den Teig heben.
  • Zum Schluss die gewürfelten Äpfel, die gehackten Walnüsse und die Rosinen unterheben.
  • Den fertigen Teig in die vorbereitete Gugelhupfform füllen und für ca. 75 Minuten im auf 175° Grad Ober-/Unterhitze vorgeheiztem Ofen backen.
  • Aus dem Ofen nehmen, auf einem Gitter gut auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Am Besten einen Tag ruhen lassen, bevor der Kuchen angeschnitten wird.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. lisaskuchentraum

    Schaut sehr lecker 😋 aus …. allerdings werde ich die Rosinen weglassen … ich werde den auf alle Fälle auch backen

    1. aboutamalie

      Liebe Lisa,
      das freut mich, dass ich Dich mit diesem wirklich köstlichen Apfelkuchen inspirieren konnte. Ich weiß, Rosinen sind nicht jedermanns Ding. Aber vielleicht könnte ich Dich ja zu den Alternativen Cranberries, Datteln oder getrocknete Aprikosen-Stückchen überreden?! Sowas zusätzlich Fruchtiges tut dem Kuchen nämlich echt gut.
      Viel Spaß und vor allem glückliches Genießen !
      Liebe Grüße,
      Amalie

  2. Oda

    Das klingt wirklich machbar (auch für mich, meine ich 😅) und sehr, sehr lecker. Diesen Kuchen behalte ich mal im Hinterkopf für meinen nächsten Backanfall… 😂

    1. aboutamalie

      Liebe Odette,
      nicht nur für Dich ist dieses Rezept ideal, das war es auch für mich. Hat mich sofort angesprochen… keine ausgefallenen Zutaten, schnell zusammen gerührt und vor allem keine komplizierten Arbeitsschritte. Ich hab‘ dazu nämlich auch keine Lust und Geduld. Versteh‘ Dich so gut! Also Teddies Apfelkuchen ist es deshalb echt wert, das Rezept mal im Hinterkopf zu behalten. Er ist nämlich noch dazu unglaublich köstlich. Würd‘ mich freuen, wenn Dein nächster Backanfall ihn in Deiner Küche entstehen lassen würde! 😍
      Liebe Grüße aus München,
      Amalie

Kommentar verfassen