Rhabarber-Tarte mit Vanille-Pannacotta-Creme

Jetzt habe ich doch letzte Woche glatt noch mal was mit Rhabarber gebacken!

Und weil’s so unglaublich lecker war und hier im Amalienwohnzimmer-Haushalt alle so begeistert waren und gesagt haben, dass ich Euch dieses herrliche Rezept nicht vorenthalten darf, habe ich mich heute schnell hingesetzt und Euch alles dazu aufgeschrieben.

Ich bin mir im Klaren, dass es jetzt langsam langweilig wird… immer nur Rhabarber-Rezepte, aber diese Tarte ist einfach was ganz Besonderes. Sie ist zwar auch ein wenig arbeitsaufwendiger als die meisten anderen Tartes, aber ich finde, die Mühe lohnt sich in diesem Fall wirklich. Eigentlich versuche ich Euch hier auf dem Blog ja meistens ganz schnelle und simple Rezepte vorzustellen, da ich der Meinung bin, dass Küche zwar Spass macht, aber das Leben ebenfalls und man deshalb nicht zu viel kostbare Zeit für das Kochen vergeuden sollte. 

Aber ab und zu darf’s dann trotzdem mal etwas Aufwendigeres sein, zum Beispiel, wenn Feiertage anstehen und vielleicht auch ein paar Leute mehr als normal mit essen. Und da diese Woche ja Vatertag im Anrollen ist, dachte ich mir, dass die/der eine oder andere von Euch dazu noch ein schönes Rezept sucht. 

Und „ta-ta“ hier ist mein Rezept für eine wundervolle Rhabarber-Tarte mit Vanille-Panacotta-Creme.

Zutaten:

Mürbeteig:

  • 140 g Mehl
  • 80 g Speisestärke
  • 1 Ei (M)
  • 1 Eigelb (M)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter (zimmerwarm)

Mehl zum Bearbeiten

500 g Hülsenfrüchte (z.B. Erbsen)

 

 

Rhabarberkompott:

  • 400 g Rhabarber
  • 50 g Zucker
  • 60 ml Saft einer Orange
  • 4 TL Speisestärke

 Vanille-Pannacotta-Creme:

  • 500 ml Sahne
  • 80 g Zucker 
  • Mark von 1/2 Vanillenstange
  • 4 Blatt weisse Gelatine
  • 100 g Mascarpone

Espresso- oder Kakaopulver zum Bestreuen 

 

Zubereitung:

  • Als erstes müsst Ihr für den Boden einen Mürbeteig herstellen. Dazu verknetet Ihr das Mehl, die Speisestärke, das Ei und das Eigelb, das Backpulver, den Puderzucker, die Prise Salz und die Butter zu einen geschmeidigen Teig. Formt eine Kugel aus dem Teig, packt sie in Klarsichtfolie und stellt den Teig für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.
  • Jetzt bereitet Ihr das Rhabarber-Kompott für die Füllung der Tarte vor. Wascht und schält den Rhabarber und schneidet ihn in 2 cm kleine Stücke. Gleichzeitig lasst Ihr den Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren. Löscht nun den Zucker mit dem ausgepressten Orangensaft ab und gebt nun den Rhabarber dazu. Bei mir hat sich beim Ablöschen aus dem Zucker eine Art Kugel gebildet. Diese Kugel löst sich aber mit dem Rhabarber, den Ihr nun 5 Minuten mit nicht allzu großer Hitze köcheln lasst, wieder auf. Zwischendurch immer wieder umrühren und solange kochen, bis der Rhabarber weich ist und der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Während der Rhabarber noch kocht, löst Ihr die Stärke in einer Tasse mit wenig kaltem Wasser gut auf. Dazu fest umrühren, bis das Ganze flüssig wird. Gebt nun die gelöste Stärke in das Rharbarber-Kompott, verteilt sie gut im Kompott und lasst nun das Kompott abkühlen. 
  • Nun fettet Ihr Eure Tarte-Form (28 cm Durchmesser) gut aus. Rollt den Mürbeteig auf einer bemehlten Oberfläche aus und legt damit die vorbereitete Form sorgfältig aus. Bitte den Rand gut andrücken, damit er später beim Backen nicht herunterrutschen kann. Mit einer Gabel vorsichtig kleine Löcher in den Teig stechen ( nur oberflächlich !) und das ganze nochmal für 30 Minuten kaltstellen.
  • Vor dem Backen nun den Teig zuerst mit Backpapier belegen. Dazu das Backpapier vorher gründlich knüllen, damit es biegsamer wird und Ihr es auf dem Teig wirklich bis zu den Rändern gut auslegen könnt. Auf dieses Backpapier nun Eure Hülsenfrüchte legen. Ich habe inzwischen eine Plastikdose mit weissen Bohnen, die ich immer wieder zum sog. Blindbacken verwende. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) in der Mitte des Ofens 25 Minuten backen. Nach 15 Minuten die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen. Die Form aus dem Ofen nehmen und den Teig in der Form abkühlen lassen. Nun das Rhabarberkompott darauf streichen und das Ganze für 30 Minuten kalt stellen.

  • Für die Zubereitung der Sahne-Pannacotta-Creme die Sahne auf 400 ml einkochen lassen. Zucker und Vanillemark zufügen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und anschließend in der gekochten Vanillesahne auflösen. Alles leicht abkühlen lassen. Nun den Mascarpone in die Sahne einrühren. Dabei darauf achten, dass der Mascarpone sich gut vermischt hat und dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Das Ganze noch mal kurz abkühlen lassen, bis es leicht anfängt zu gelieren. 
  • Jetzt die Vanille-Creme auf das vollständig abgekühlte Rhabarber-Kompott verteilen. Das ganze für mindesten 5 Stunden kalt stellen. 
  • Vor dem Servieren mit dem Espresso- oder Kakaopulver bestreuen. 

Und so sieht die Rhabarbar-Tarte dann nach dem Kühlen aus. Jetzt könnt Ihr überlegen, ob Ihr noch ein paar Früchte dazu servieren wollt.

 

Zum Beispiel mit wunderbar frischen Erdbeeren, die gerade Hochsaison haben. 

 

Oder Ihr dekoriert gleich mit verschiedenen Beeren. Zur Zeit gibt es alle Beeren schon wieder so richtig frisch und süß:

 

Also ich liebe dazu jedenfalls so viel frische Beeren, wie nur irgendwie möglich und bitte nicht vergessen, vor dem Servieren noch ein bisschen Espresso-Pulver oder Kakao auf die Tarte streuen.  Das rundet den Geschmack wunderbar ab.

Meine Rhabarber-Tarte kam jedenfalls sehr gut hier an und alle waren begeistert. 

 

Ansonsten könnte ich mir diese Tarte sicher auch mit einem anderen Kompott, als dem Rhabarber-Kompott, vorstellen. Wobei ich gerade die Kombination aus dem sauren Rhabarber und dem süssen Vanille-Pannacotta sehr gerne mag. Und wem für dieses Jahr schon zuviel mit Rhabarber gebacken worden ist, der kann sich das Rezept ja auch aufheben und es nächstes Jahr mal probieren. 

 

 

 

Jetzt wünsche ich Euch einen wunderschönen Vatertags-Feiertag und vielleicht gibt’s ja diesmal bei Euch eine Rhabarber-Tarte mit Vanille-Pannacotta

Ich würde mich so freuen, wenn die Tarte auch Euch gefällt und Ihr hier vielleicht mal dazu Bescheid geben würdet.

 

Alles Liebe aus dem Wohnzimmer,

Eure Amalie

Rhabarber-Tarte mit Vanille-Pannacotta

Vorbereitungszeit45 Min.
Backzeit25 Min.
Arbeitszeit1 Std. 10 Min.
Gericht: Kuchen
Land & Region: Französisch
Autor: Amalienwohnzimmer.com

Zutaten

Mürbeteig:

  • 140 g Mehl
  • 80 g Speisestärke
  • 1 Ei (M)
  • 1 Eigelb (M)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter (zimmerwarm)
  • Mehl zum Bearbeiten
  • Backpapier
  • 500 g Hülsenfrüchte (z.B. Erbsen zum Blindbacken des Teiges)

Rhabarber-Kompott:

  • 400 g Rhabarber
  • 50 g Zucker
  • 60 ml Saft einer Orange
  • 4 TL Speisestärke

Vanille-Pannacotta-Creme:

  • 500 ml Sahne
  • 80 g Zucker
  • Mark einer 1/2 Vanilleschote
  • 4 Blätter Gelatine
  • 100 g Mascarpone

Für die Dekoration

  • Espresso- oder Kakaopulver

Anleitungen

Zubereitung des Mürbeteigs:

  • Als erstes müsst Ihr für den Boden einen Mürbeteig herstellen. Dazu verknetet Ihr das Mehl, die Speisestärke, das Ei und das Eigelb, das Backpulver, den Puderzucker, die Prise Salz und die Butter zu einen geschmeidigen Teig. Formt eine Kugel aus dem Teig, packt sie in Klarsichtfolie und stellt den Teig für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.

Zubereitung des Rhabarber-Kompottes

  • Wascht und schält den Rhabarber und schneidet ihn in 2 cm kleine Stücke.
  • Gleichzeitig lasst Ihr den Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren. Löscht nun den Zucker mit dem ausgepressten Orangensaft ab und gebt nun den Rhabarber dazu. Bei mir hat sich beim Ablöschen aus dem Zucker eine Art Kugel gebildet.
  • Diese Kugel löst sich aber mit dem Rhabarber, den Ihr nun 5 Minuten mit nicht allzu großer Hitze köcheln lasst, wieder auf. Zwischendurch immer wieder umrühren und solange kochen, bis der Rhabarber weich ist und der Zucker sich vollständig aufgelöst hat.
  • Während der Rhabarber noch kocht, löst Ihr die Stärke in einer Tasse mit wenig kaltem Wasser gut auf. Dazu fest umrühren, bis das Ganze flüssig wird. Gebt nun die gelöste Stärke in das Rharbarber-Kompott, verteilt sie gut im Kompott und lasst nun das Kompott abkühlen. 

Backen des Tarte-Teiges:

  • Nun fettet Ihr Eure Tarte-Form (28 cm Durchmesser) gut aus. Rollt den Mürbeteig auf einer bemehlten Oberfläche aus und legt damit die vorbereitete Form sorgfältig aus. Bitte den Rand gut andrücken, damit er später beim Backen nicht herunterrutschen kann. Mit einer Gabel vorsichtig kleine Löcher in den Teig stechen ( nur oberflächlich !) und das ganze nochmal für 30 Minuten kaltstellen.
  • Vor dem Backen nun den Teig zuerst mit Backpapier belegen. Dazu das Backpapier vorher gründlich knüllen, damit es biegsamer wird und Ihr es auf dem Teig wirklich bis zu den Rändern gut auslegen könnt. Auf dieses Backpapier nun Eure Hülsenfrüchte legen. Ich habe inzwischen eine Plastikdose mit weissen Bohnen, die ich immer wieder zum sog. Blindbacken verwende. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) in der Mitte des Ofens 25 Minuten backen. Nach 15 Minuten die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen. Die Form aus dem Ofen nehmen und den Teig in der Form abkühlen lassen. Nun das Rhabarberkompott darauf streichen und das Ganze für 30 Minuten kalt stellen.

Zubereitung der Vanille-Pannacotta-Creme:

  • Für die Zubereitung der Sahne-Pannacotta-Creme die Sahne auf 400 ml einkochen lassen. Zucker und Vanillemark zufügen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und anschließend in der gekochten Vanillesahne auflösen.
  • Alles leicht abkühlen lassen. Nun den Mascarpone in die Sahne einrühren. Dabei darauf achten, dass der Mascarpone sich gut vermischt hat und dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Das Ganze noch mal kurz abkühlen lassen, bis es leicht anfängt zu gelieren. 
  • Jetzt die Vanille-Creme auf das vollständig abgekühlte Rhabarber-Kompott verteilen. Das ganze für mindesten 5 Stunden kalt stellen. 

Vor dem Servieren mit dem Espresso- oder Kakaopulver bestreuen. 

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