Leichte Rhabarbertarte mit einem Boden aus Dinkelmehl und einer Füllung aus Mascarpone und Quark

Vor lauter Kälte und Schnee in den letzten Wochen habe ich es fast versäumt zu registrieren, dass es schon längst wieder meinen geliebten Rhabarber zu kaufen gibt. Als es mir dann letzte Woche so richtig aufgefallen ist und ich gleich Sorgen bekam, dass es damit schon bald wieder zu Ende gehen könnte,  habe ich beim Wochenendeinkauf sofort einen ganzen Schwung der hübschen Stangen in meinem Einkaufskorb verstaut. Die Rhabarber-Saison ist nämlich meistens nicht besonders lang und gegen Ende ist der Rhabarber meist auch nicht mehr besonders gut zu gebrauchen, weil es schnell ziemlich holzig bzw. fasrig wird.

Nach Durchsicht meines Kühlschranks und meiner Mehlvorräte stellte ich später auch noch fest, dass sich sowohl eine Dose Mascarpone also auch eine angebrochene Tüte Dinkelmehl dem Verfallsdatum näherten und darauf warteten verbraucht zu werden. Aus allem zusammen entstand dann am Wochenende eine herrliche Tarte, die am Sonntag im Amalienwohnzimmer-Haushalt glücklich und fröhlich ziemlich schnell verspeist war. Ein paar Bilder konnte ich davor jedoch noch für Euch einfangen und hoffe damit auch Euch Lust darauf zu machen, dieses kleine Rhabarber-Tarte-Wunder zu backen. 

Zutaten für den Mürbeteig:

  • 140 g Dinkelmehl
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 30 g brauner Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 80 g Butter
  • 1 Ei (M)

Zutaten für die Rhabarber-Füllung:

  • 250 g Rhabarber
  • 5 EL Zucker
 
  • 200 g Mascarpone
  • 100 g 20%iger Quark
  • 100 g Sahne
  • 3 EL Puderzucker
  • 1 Ei
  • 2 TL Vanillepaste

Zubereitung:

  • Als erstes alle Zutaten für den Mürbeteig gut verkneten. Anschließend zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und für ungefähr eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Nun den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden und in ungefähr 2 cm lange Rauten oder Vierecke schneiden.  Besonders junger Rhabarber muss nicht geschält werden; ganz im Gegenteil enthält die äußerste Schicht viele wertvolle Vitamine und gibt der Tarte die hübsche Farbe. Die Rhabarberstücke anschließend mit den 5 EL  Zucker in einer Schüssel gut vermischen und beiseite stellen.
  • Für die Füllung nun Mascarpone, Quark, Sahne, Puderzucker, das Ei und die Vanillepaste verquirlen.
  • Den Ofen auf 180 ° Grad Ober-/Unterhitze bzw. 160 ° Grad Umluft vorheizen.
  • Jetzt den Teig in eine gefettete und bemehlte Tarte-Form (mit ca. 28 cm Durchmesser) legen. Dabei den Teig auch am Rand der Form hochziehen. Den Boden mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Ofen 10 Minuten blindbacken. Wie „blindbacken“ funktioniert habe ich in meinem Blogbeitrag Pumpkin Pie – herbstlicher Kuchenklassiker mit würzigem Kürbis genau beschrieben. 
  • Jetzt die vorbereitete Füllung auf den Boden schütten und weitere 20 Minuten backen.
  • Anschließend die Rhabarberrauten auf der Tarte verteilen und mit dem restlichen Zucker aus der Schüssel bestreichen. Nun die Tarte noch mal 10 bis 15 Minuten weiter backen.
  • Vor dem Servieren die Tarte gut auskühlen lassen. 

Und… Lust auf Rhabarber-Tarte bekommen? Also, das Ganze ist wirklich ganz easy peasy gemacht… und Ihr braucht auch echt nicht unbedingt das Rhabarber-Muster zu legen, welches ich mir da vorgenommen hatte. Dazu muss ich nämlich zugeben, dass ich es dieses Jahr schon einige Male gesehen hatte und wahnsinnig Lust hatte, das mal auszuprobieren. Hat aber schließendlich schon ein bisschen Geduld gekostet und es gab ein paar Momente, in denen ich fast der Versuchung erlag, die Rhabarberstückchen einfach irgendwie auf den Kuchen zu packen. Solche „Fiesel“-Arbeiten sind nämlich eigentlich nicht so mein Ding. Normalerweise muss es bei mir schon schnell und einfach gehen. Aber nach ein paar Versuchen und erneuten Anordnungen hat’s dann am Schluss doch noch ganz ordentlich geklappt. Aber wie gesagt… lasst Euch davon nicht abhalten diese Tarte zu backen, denn auch ein kleines wildes Durcheinander auf dem Kuchen lässt sie ganz bestimmt nicht schlechter schmecken. 

So… dann wünsche ich allen, die sich demnächst an dieses Rezept machen, ganz viel Erfolg und vielleicht gibt’s ja dann auch Bilder von Euren Tarten zum Beispiel auf Instagram oder Pinterest. Über eine Markierung (@amalienwohnzimmer) oder eine kleine Nachricht hier in den Kommentaren freue ich mich immer. 

Weitere Rhabarber-Rezepte auf meinem Blog findet Ihr auch noch unter Rhabarber-Pannacotta-TarteSüße Rhabarber-Hefebrötchen und Frühjahrs-Rhabarberkuchen mit Baiser. Uiiii, schon so viele Rezepte mit Rhabarber hier geschrieben; da merke ich gerade,  dass mir der Rhabarber ganz schön am Herzen liegt. Ich liebe ihn einfach so sehr für seine süße und doch ein wenig sauere Note. 

Habt weiter schöne Frühjahrstage und bis bald

Eure Amalie

Rhabarber-Tarte mit Dinkelmehl-Mürbeteig und einer leichten Mascarpone-Quark-Füllung

Vorbereitungszeit35 Min.
Zubereitungszeit1 Std. 15 Min.
Backzeit40 Min.
Gericht: Kuchen
Autor: Amalienwohnzimmer.com

Equipment

  • Tarteform mit ca. 28 cm Durchmesser

Zutaten

Zutaten für den Dinkel-Mürbeteig

  • 140 g Dinkelmehl
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 30 g brauner Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 80 g Butter
  • 1 Ei (M)

Zutaten für die Rhabarberfüllung

  • 250 g Rhabarber
  • 5 EL Zucker
  • 200 g Mascarpone
  • 100 g Quark mit 20 %igem Fettanteil
  • 100 g Sahne
  • 3 EL Puderzucker
  • 1 Ei (M)
  • 2 TL Vanillepaste

Anleitungen

  • Als erstes alle Zutaten für den Mürbeteig gut verkneten. Anschließend zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und für ungefähr eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Nun den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden und in ungefähr 2 cm lange Rauten oder Vierecke schneiden.  Besonders junger Rhabarber muss nicht geschält werden; ganz im Gegenteil enthält die äußerste Schicht viele wertvolle Vitamine und gibt der Tarte die hübsche Farbe. Die Rhabarberstücke anschließend mit den 5 EL  Zucker in einer Schüssel gut vermischen und beiseite stellen.
  • Für die Füllung nun Mascarpone, Quark, Sahne, Puderzucker, das Ei und die Vanillepaste verquirlen.
  • Den Ofen auf 180 ° Grad Ober-/Unterhitze bzw. 160 ° Grad Umluft vorheizen.
  • Jetzt den Teig in eine gefettete und bemehlte Tarte-Form (mit ca. 28 cm Durchmesser) legen. Dabei den Teig auch am Rand der Form hochziehen. Den Boden mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Ofen 10 Minuten blindbacken. Wie "blindbacken" funktioniert habe ich in meinem Blogbeitrag Pumpkin Pie – herbstlicher Kuchenklassiker mit würzigem Kürbis genau beschrieben. 
  • Jetzt die vorbereitete Füllung auf den Boden schütten und weitere 20 Minuten backen.
  • Anschließend die Rhabarberrauten auf der Tarte verteilen und mit dem restlichen Zucker aus der Schüssel bestreichen. Nun die Tarte noch mal 10 bis 15 Minuten weiter backen.
  • Vor dem Servieren die Tarte gut auskühlen lassen. 

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Jetzt habe ich definitiv Lust auf diese Rhabarbertarte.😋 So schön belegt habe ich selten, eigentlich noch nie, eine Tarte gesehen.👍

    1. Lieber Günter, vielen Dank für die nette Nachricht. Freut mich sehr, dass Dir meine Tarte gefällt. Vielleicht probierst Du es auch mal aus, so ein kleines Kunstwerk zu backen. Liebe Grüße, Amalie

  2. Heute am Samstag ist Markt in Breisach, wenn ich früh genug bin bekomme ich noch Rhabarber. Alle anderen Zutaten habe ich parat. Das passt dann für den Besuch am Sonntag.
    Ich freue mich – Danke!
    LG Opa Reiner

    1. Lieber Reiner,
      da wünsche ich Dir, dass Du noch genügend Rhabarber ergattern kannst und dann viel Erfolg beim Backen für den lieben Besuch am Sonntag! Freue mich sehr, dass Du mein Rezept ausprobieren wirst!
      LG aus dem Wohnzimmer,
      Amalie

      1. Gesagt, getan! Das war ein voller Erfolg! Nicht so schön dekoriert wie dein Kuchen, sicher genauso lecker!
        Es blieb jedenfalls nichts übrig! Das Rezept ist gespeichert und ein paar Ausdrücke habe ich auch verteilt!
        Danke und liebe Grüße
        Opa Reiner

      2. Lieber Reiner,
        das freut mich riesig, dass Du mir hier so viel Positives berichtest. Ganz lieben Dank! Und wie nett, dass Du sogar Rezept-Ausdrucke verteilt hast.
        Freu‘ mich .. liebe Grüße,
        Amalie

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