HefeSchnecken-Brötchen mit Rhabarber - Ihr werdet sie lieben !

Hey, Ihr Lieben!! Wie habe ich mich letzte Woche beim Einkaufen gefreut, als ich sie endlich wieder bei meinem kleinen Laden nebenan gefunden habe, die gute alte Hefe. Das ganze Osterfest habe ich sie vermisst, denn Ostern ohne Osterzopf ist halt irgendwie kein richtiges Osterfest. 

Auch wenn Ostern nun schon länger wieder vorüber ist, habe ich dann aber letzte Woche nicht lange gezögert und gleich ein Päckchen Trockenhefe und einen Würfel frische Hefe mitgenommen. Nach kurzem Nachdenken, was nun mit dieser wertvollen Errungenschaft anzufangen sei, kam mir der Gedanke, damit noch mal was Leckeres mit meinem, so alles geliebtem Rhabarber, anzustellen. Hoffe Ihr mögt genauso gerne Rhabarber wie ich. Er ist zwar immer ein wenig sauer, aber dafür so erfrischend und leicht. Und ausserdem macht sauer ja lustig, was man ja in diesen Zeiten ganz gut gebrauchen kann. 

Deshalb ganz schnell, hier für Euch, mein Rezept für diese lustigen Hefeschnecken-Brötchen:

 

Zutaten:

  • 1                    Würfel frische Hefe
  • 1      TL         Zucker
  • 240  ml         lauwarme Milch
  • 500  g           Mehl
  • 70    g           Zucker
  • 1      Pck.      Vanillezucker
  • 1      Prise     Salz
  • 80    g           zerlassene Butter
  • ca.   80 ml   lauwarmes Wasser
  • ca.  400 gr  Rhabarber
  • 2      EL        Ahornsirup
  • etwas Zucker und Zimt zum Bestreuen des Rhabarbers
  • 1                   Ei oder Milch

Zubereitung:

Als erstes geht es daran, den Hefeteig vorzubereiten. Dazu braucht es etwas Geduld, denn die kleinen Hefebakterien mögen es am liebsten, wenn man sie mit Ruhe und Gelassenheit arbeiten lässt. Und sie mögen sehr gerne Wärme und Feuchtigkeit. Aber bitte davon nicht zu viel!!!

  • Zuallererst bröselt Ihr die Hefe in eine etwas größere Tasse und bestreut sie mit einem Teelöffel Zucker. Jetzt wärmt Ihr ganz kurz die Milch an und zerlasst die Butter in einem seperatem Topf. Bitte alles wirklich nur ganz wenig anwärmen! Inzwischen werdet Ihr sehen, wie Eure Hefe anfängt sich zu verflüssigen. Verrührt sie nun mit einer Gabel und gebt ca. 3 EL von Eurer warmen Milch dazu und vermischt das ganze noch mal mit der Gabel oder einem Löffel. Stellt das Hefe-Milch-Gemisch nun kurz zur Seite, wenn möglich an einen warmen Ort. 
  • Nun vermischt Ihr das Mehl mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz. Dann fügt Ihr die Hefe-Milch-Mischung und die zerlassene Butter (sie darf nicht heiß sein!) hinzu und verknetet das Ganze sehr gründlich. Ist die Mischung zu trocken, gebt Ihr sparsam immer wieder ein wenig von Eurem warmen Wasser zum Teig dazu. Bitte nur solange Wasser dazugeben, bis der Teig glatt und elastisch wird, aber trotzdem in Form bleibt und sich am Schluss zu einer Kugel formt, die nicht mehr an der Schüssel oder auf dem Brett klebt. 
 

 

 

  • Jetzt bestreut Ihr Eure Teig-Kugel ein wenig mit Mehl und legt sie in eine Schüssel, die Ihr mit einem feuchten Tuch abdeckt und an einem warmen Ort stellt. Falls Ihr einen Dampfgarer besitzt, kommt die Schüssel nun in den Ofen und der Teig darf hier auf der Einstellung „Gären“ bei 38 °C langsam gehen. Lasst Eurem Teig nun mindestens 40 Minuten Zeit, damit er schön groß und rund aufgehen darf. Schaut mal auf meinem Foto, rechts, wie der Teig nach dem Gären aussieht. Er sollte mindestens doppelt so groß sein, wie vorher.

 

 

 

  • Nachdem Ihr Euren Teig verstaut habt, wascht Ihr jetzt Euren Rhabarber, schneidet die Enden weg, zieht eventuell harte Fäden ab und schneidet ihn in ca. 0,5 cm große Stücke. Gebt die Stücke in eine Schüssel und gießt den Ahornsirup darüber. Vermischt den Rhabarber gut mit dem Sirup und lasst ihn nun, solange der Teig geht, ebenfalls ziehen. 
  • Hat Euer Teig mindesten 40 Minuten Zeit im Warmen verbringen dürfen und ist er schön aufgegangen, rollt Ihr ihn oder zieht Ihr ihn mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 1 cm dickem Rechteck aus. Auf diesem Rechteck verteilt Ihr den vorbereiteten Rhabarber (bitte den entstandenen Saft vorher abgießen) und bestreut das ganze, je nach Belieben, mit Zucker und Zimt. Verteilt den Rhabarber nicht ganz bis zu den Rändern, damit sich der Teig anschließend sauber aufrollen lässt.
  • Jetzt rollt Ihr den Teig vorsichtig (damit keine Löcher entstehen), wie eine Schnecke, auf. Ihr könnt das Rhabarber-Verteilen und das Aufrollen auch Schritt für Schritt abwechselnd machen.  Also immer eine Spur Rhabarber verteilen, dann wieder aufrollen, wieder eine Spur Rhabarber verteilen und wieder rollen. Am Schluss das Ganze schön fest zusammen drücken und mit dem Teigschaber ungefähr 5 cm breite Stücke abschneiden.

 

  • Die abgschnittenen Teig-Schnecken nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, mit der Schnittfläche nach oben, legen. Die Teilstücke dabei ein wenig zusammendrücken, damit die Füllung nicht herausfällt. Wenn möglich, alles noch mal mit einem Tuch abdecken und erneut ca. 30 Minuten gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze bzw. 180°C Umluft vorheizen.
  • Vor dem Backen nun die Brötchen noch mit dem verquirlten Ei oder Milch bestreichen.
  • Die Brötchen anschließend für 15 bis 20 Minuten backen, bis sie schön braun sind.
Und…… da sind sie, die leckeren Teile!

 

Ich muss hier im Amalienwohnzimmer-Haushalt immer sehr schnell damit sein, nach dem Backen noch ein paar Bilder für Euch zu machen. Denn ruck zuck ist mein Backwerk immer gleich wieder vertilgt. 

 

Ich hoffe Euch schmecken die Rhabarber-Hefe-Brötchen auch so gut und Ihr gebt hier mal Bescheid, ob Ihr klar gekommen seid. 

Alle Liebe, viel Spaß und Erfolg wünscht Euch

 

Eure Amalie

Süsse Rhabarber Hefe-Brötchen

Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit1 Std. 15 Min.
Arbeitszeit15 Min.
Autor: Amalienwohnzimmer

Zutaten

  • 1                   Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 240 ml lauwarme Milch
  • 500 g Mehl
  • 70 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 80 g zerlassene Butter
  • ca. 80 ml lauwarmes Wasser
  • ca. 400 g Rhabarber
  • 2 EL Ahornsirup
  • Zucker und Zimt zum Bestreuen des Rhabarbers
  • 1 Ei (verquirlt) oder etwas Milch zum Bestreichen

Anleitungen

  • Zuallererst bröselt Ihr die Hefe in eine etwas größere Tasse und bestreut sie mit einem Teelöffel Zucker. Jetzt wärmt Ihr ganz kurz die Milch an und zerlasst die Butter in einem seperatem Topf. Bitte alles wirklich nur ganz wenig anwärmen! Inzwischen werdet Ihr sehen, wie Eure Hefe anfängt sich zu verflüssigen. Verrührt sie nun mit einer Gabel und gebt ca. 3 EL von Eurer warmen Milch dazu und vermischt das ganze noch mal mit der Gabel oder einem Löffel. Stellt das Hefe-Milch-Gemisch nun kurz zur Seite, wenn möglich an einen warmen Ort. 
  • Nun vermischt Ihr das Mehl mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz. Dann fügt Ihr die Hefe-Milch-Mischung und die zerlassene Butter (sie darf nicht heiß sein!) hinzu und verknetet das Ganze sehr gründlich. Ist die Mischung zu trocken, gebt Ihr sparsam immer wieder ein wenig von Eurem warmen Wasser zum Teig dazu. Bitte nur solange Wasser dazugeben, bis der Teig glatt und elastisch wird, aber trotzdem in Form bleibt und sich am Schluss zu einer Kugel formt, die nicht mehr an der Schüssel oder auf dem Brett klebt. 
  • Jetzt bestreut Ihr Eure Teig-Kugel ein wenig mit Mehl und legt sie in eine Schüssel, die Ihr mit einem feuchten Tuch abdeckt und an einem warmen Ort stellt. Falls Ihr einen Dampfgarer besitzt, kommt die Schüssel nun in den Ofen und der Teig darf hier auf der Einstellung „Gären“ bei 38 °C langsam gehen. Lasst Eurem Teig nun mindestens 40 Minuten Zeit, damit er schön groß und rund aufgehen darf. Er sollte mindestens doppelt so groß sein, wie vorher.
  • Nachdem Ihr Euren Teig verstaut habt, wascht Ihr jetzt Euren Rhabarber, schneidet die Enden weg, zieht eventuell harte Fäden ab und schneidet ihn in ca. 0,5 cm große Stücke. Gebt die Stücke in eine Schüssel und gießt den Ahornsirup darüber. Vermischt den Rhabarber gut mit dem Sirup und lasst ihn nun, solange der Teig geht, ebenfalls ziehen. 
  • Hat Euer Teig mindesten 40 Minuten Zeit im Warmen verbringen dürfen und ist er schön aufgegangen, rollt Ihr ihn oder zieht Ihr ihn mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 1 cm dickem Rechteck aus. Auf diesem Rechteck verteilt Ihr den vorbereiteten Rhabarber (bitte den entstandenen Saft vorher abgießen) und bestreut das ganze, je nach Belieben, mit Zucker und Zimt. Verteilt den Rhabarber nicht ganz bis zu den Rändern, damit sich der Teig anschließend sauber aufrollen lässt.
  • Jetzt rollt Ihr den Teig vorsichtig (damit keine Löcher entstehen), wie eine Schnecke, auf. Ihr könnt das Rhabarber-Verteilen und das Aufrollen auch Schritt für Schritt abwechselnd machen.  Also immer eine Spur Rhabarber verteilen, dann wieder aufrollen, wieder eine Spur Rhabarber verteilen und wieder rollen. Am Schluss das Ganze schön fest zusammen drücken und mit dem Teigschaber ungefähr 5 cm breite Stücke abschneiden.
  • Die abgschnittenen Teig-Schnecken nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, mit der Schnittfläche nach oben, legen. Die Teilstücke dabei ein wenig zusammendrücken, damit die Füllung nicht herausfällt. Wenn möglich, alles noch mal mit einem Tuch abdecken und erneut ca. 30 Minuten gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze bzw. 180°C Umluft vorheizen.
  • Vor dem Backen nun die Brötchen noch mit dem verquirlten Ei oder Milch bestreichen.
  • Die Brötchen anschließend für 15 bis 20 Minuten backen, bis sie schön braun sind.

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