Pflaumen-Kuchen nach dem berühmten Rezept von Marian Burros
Dieser Pflaumen-Kuchen nach dem berühmten Rezept von Marian Burros ist eigentlich völlig unspektakulär. Trotzdem ist dieser Kuchen etwas wirklich ganz Besonderes. Deshalb ist er auch im Amalienwohnzimmer in den letzten Wochen schon zwei mal auf die Kuchenplatte gewandert. Ich freue mich so sehr, dass ich dieses wunderbare Rezept dieses Jahr gefunden habe, denn erstens liebe ich einfache und schnelle Kuchen, wie Ihr bestimmt schon gemerkt habt. Und zweitens finde ich es großartig, wenn hinter einem Rezept auch noch eine Geschichte steht:
Seit einiger Zeit bin ich großer Fan der Koch- und Backseite der New York Times https://cooking.nytimes.com., NYT Cooking und wurde dadurch vor ein paar Wochen auf diesen herrlich, einfachen Kuchen aufmerksam. Auf der Seite der NYT Cooking gibt es so viel Wunderbares zu entdecken, dass es einfach immer wieder ein Vergnügen ist, hier mal nach neuen Rezepten zu suchen (unbezahlte Werbung!!).
Ende September wurde eben genau hier, in der New York Times, berichtet, dass die äußerst beliebte Food-Kolumnistin der New York Times, Marian Burros, gestorben sei. Sie war dort seit 1981 tätig, wo sie 1983 mit ihrer Plum Torte berühmt wurde. Die Torte wurde nämlich ab da, auf Wunsch der Leser, jährlich zur Pflaumenzeit, immer und immer wieder veröffentlicht. Quellen besagen, dass das Rezept für diese PlumTorte eines der meistgekochtesten Rezepte der New York Times sei. Die Leser bestanden darauf, dieses Rezept jedes Jahr von Neuem zu bekommen, da es damals ja nicht so einfach war, mal schnell etwas aus dem Internet hochzuladen. Trotzdem erschien das Rezept 1989 zum allerletzten Mal, mit der Empfehlung, es auszuschneiden, es zu laminieren und an die Kühlschranktüre zu kleben. Aber 1991 war es dann doch wieder soweit…..Marian Burros Plum Torte wurde wieder veröffentlicht. Als nun am 20. September 2025 bekannt wurde, dass Marian Burros mit 92 Jahren verstorben sei (gerade passend zur Zwetschgen- und Pflaumenzeit), wurde endlich auch ich auf ihren berühmten Kuchen aufmerksam.
Die berühmte Pflaumen-Torte von Marian Burros ist genau nach meinem Geschmack. Sie ist wunderbar unkompliziert, nur wenige Zutaten werden gebraucht, sie ist wirklich unglaublich schnell fabriziert und schmeckt trotzdem einfach wahnsinnig lecker.
Wenn Ihr dieses Rezept vielleicht noch dieses Jahr ausprobieren könnt bzw. wollt (die Zwetschen-Zeit ist ja leider schon fast zu Ende), werdet Ihr verstehen, dass dieses Rezept mal wieder genau zu den einfachen und schnellen Rezepten hier im Amalienwohnzimmer, passt. Deshalb jetzt auch hier ganz fix, meine Empfehlung für Euch, das Rezept für diesen wunderbaren Pflaumen-Kuchen nach dem berühmten Rezept von Marian Burros:
Pflaumen-Kuchen nach dem berühmten Rezept von Marian Burros:
Zutaten für den Pflaumen-Kuchen nach Marian Burros (für eine 26 cm Springform)
- 12 – 15 große Zwetschgen oder Pflaumen
- 1 – 2 EL frisch gepressten Zitronensaft
- 115 g weiche Butter
- 130 g (im Original 150g) Zucker
- 2 Eier (M)
- 125 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- ca. 2 EL Zucker-Zimt-Mischung für das Topping
Vorgehensweise:
- Als erstes den Backofen auf 180° Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Pflaumen bzw. Zwetschgen waschen, trocknen, halbieren und entkernen. Mit etwas Zitronensaft beträufeln.
- Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren.
- Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen und anschließend unter die Butter-Zucker-Ei-Creme heben.
- Den Teig in die gefettete (evtl. mit Backpapier belegte) Springform füllen und glatt streichen. Jetzt die Pflaumen-Hälften mit der Haut-Seite nach oben auf dem Teig verteilen und das Ganze mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.
- Im vorgeheiztem (180° Grad Ober-Unterhitze) ca. 45 Minuten backen. Vor dem Herausnehmen mit einer Stäbchenprobe testen, ob der Teig nicht mehr flüssig ist.
- Aus dem Herd nehmen und entweder noch lauwarm oder abgekühlt mit einem Klecks Schlagsahne genießen.
Die berühmte Pflaumen-Torte von Marian Burros ist wirklich ein simpler und zugleich legendärer Kuchen. Die Einfachheit mit wenigen Zutaten, der rustikale Charme, der süß-säuerliche Geschmack und die Vielseitigkeit haben diesem wunderbaren Kuchen nicht zu Unrecht eine große Fan-Gemeinde beschert. Vielseitig, weil Ihr ihn sehr gerne auch mit anderen Früchten ausprobieren könnt, weil Ihr ihn warm oder auch abgekühlt genießen könnt, weil Ihr ihn unbedingt mit Sahne, Eis oder Vanillecreme servieren könnt und und….
Ich garantiere Euch, Ihr werdet ihn lieben, diesen großartigen Pflaumen-Kuchen nach dem Rezept von Marian Burros.
So wunderbar, wie die Pflaumen einfach nur halbiert werden und während des Backens im buttrigen Teig versinken. Der Teig geht dann rund um die Früchte herum auf, wodurch eine wunderschöne Optik entsteht.
Durch die Zucker-Zimt-Mischung, die vor dem Backen noch auf den Kuchen gestreut wird, bekommt der Pflaumen-Kuchen eine angenehm knusprige Oberfläche, die für den zarten crunchigen Genuss sorgt.
Und wenn Ihr es in diesem Herbst nicht mehr schafft, dieses Rezept mit Zwetschgen oder Pflaumen auszuprobieren, bin ich mir sicher, dass Marian Burros es nicht übel nimmt, wenn Ihr einfach eine andere Obstsorte für diesen Kuchen auswählt. Zum Beispiel könnte ich mir (leicht gefächert geschnittene) Apfel-Viertelchen oder auch Birnen-Viertel gut auf diesem Kuchen vorstellen. Probiert aus, was Euch gefällt und gebt mir doch bitte, bitte Bescheid, was Ihr von diesem Rezept so haltet.
Und, wenn Ihr an einem weiteren Rezept aus der New York Times interessiert seid, welches ich auch ausgesprochen liebe und von dem ich Euch hier im Amalienzimmer schon berichtet habe, dann solltet Ihr unbedingt Teddies Apfelkuchen – ein Klassiker aus dem Jahre 1973 ausprobieren. Der ist ebenfalls fantastisch.
Habt noch einen schönen Herbst mit hoffentlich viel Sonnenschein und bunten Herbstblättern.
Liebe Grüße aus dem Wohnzimmer
Amalie
Pflaumen-Kuchen nach dem berühmten Rezept von Marian Burros
Kochutensilien
- 1 Springform (ich habe eine 26 cm Springform verwendet; im Original wird auch eine 20, 22 oder 25er Form empfohlen... je kleiner, um so höher wird der Kuchen!)
Zutaten
- 12 - 15 große Zwetschgen oder Pflaumen
- 1 - 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
- 115 g weiche Butter
- 130 g Zucker (im Original werden 150 g Zucker verwendet)
- 2 Eier (M)
- 125 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- ca. 2 EL Zucker-Zimt-Mischung (für das Topping)
Anleitungen
- Als erstes den Backofen auf 180° Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Pflaumen bzw. Zwetschgen waschen, trocknen, halbieren und entkernen. Mit etwas Zitronensaft beträufeln.
- Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren.
- Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen und anschließend unter die Butter-Zucker-Ei-Creme heben.
- Den Teig in die gefettete (evtl. mit Backpapier belegte) Springform füllen und glatt streichen. Jetzt die Pflaumen-Hälften mit der Haut-Seite nach oben auf dem Teig verteilen und das Ganze mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.
- Im vorgeheiztem (180° Grad Ober-Unterhitze) ca. 45 Minuten backen. Vor dem Herausnehmen mit einer Stäbchenprobe testen, ob der Teig nicht mehr flüssig ist.
- Aus dem Herd nehmen und entweder noch lauwarm oder abgekühlt mit einem Klecks Schlagsahne genießen.
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Ich bin auch begeisterter Leser von NYT Cooking, wie man gerade erst lesen konnte. Dieser Kuchen ist mir zwar nicht untergekommen, aber er klingt recht gut und einfach. Jetzt kann ich ja ganz einfach bei dir nachbacken, wenn ich noch ein paar Zwetschken bekomme.
Lieber Günter,
ja, NYT Cooking ist großartig und ich finde es nebenbei auch schön mal etwas aus dem Ausland auszuprobieren. Wenngleich ich bei amerikanischen Rezepten meistens die Zuckermengen reduziere.
Würd‘ mich freuen, wenn Du diesen wirklich einfachen aber genialen Kuchen mal ausprobieren würdest…wenn’s dieses Jahr mit den Zwetschgen nicht mehr klappt, dann ja vielleicht nächstes Jahr.
Liebe Grüße aus dem Wohnzimmer,
Amalie
Ich habe den Kuchen gestern gebacken, er schmeckt sehr lecker. Den backe ich bestimmt öfter. Da das meine letzten Pflaumen waren, werde ich es auch mal mit Äpfeln versuchen. Ich könnte mir gut Boskop oder Elstar vorstellen.😋
Uiii, das freut mich, dass Du dieses tolle Rezept schon ausprobiert hast. Bei uns gab es den inzwischen auch schon mehrmals…er ist einfach so super schnell fabriziert.
Und ja, die NYT empfiehlt dieses Rezept auch mit anderen Früchten auszuprobieren. Äpfel sind ja gerade jetzt im Herbst und Winter genau das Richtige. Viel Spaß beim Ausprobieren.
Liebe Grüße aus dem Wohnzimmer,
Amalie