Eine Suppe aus dem Superfood "Rote Beete" und Kokosmilch

Heute habe ich für Euch mal Suppe gekocht und zwar mit roter Beete und Kokosmilch

Das heißt ich hatte sie eigentlich schon gestern für meinen gestressten Home-office Ehemann und mich fabriziert. Der liebe Ehemann hatte mir nämlich gestern früh mal wieder ganz hektisch bekannt gegeben, dass er Mittags einen „Slot“, also Zeit für’s Mittagessen :), von nur 15 Minuten hätte und er auch nicht genau abschätzen könne, wann das tatsächlich sein würde. Ok!…. und nun??? 

Nach kurzem Überlegen fiel mir da etwas ein…da hatte ich doch vor ein paar Tagen auf Instagram bei meiner lieben Freundin Carlotta aus London http://fromcarlottaskitchen diese herrlich pinke Suppe gesehen, die mir so gut gefallen hat. Kurz um Erlaubnis der Veröffentlichung ihres Rezeptes gebeten, Kühl- und Vorratsschrank gecheckt…. alles da! Sogar drei schöne Rote Beete-Knollen waren noch auffindbar. Und schon ging es los. Der Vorteil war, dass vorgekocht und zeitlich flexibel schnell der Bauch mit warmer Nahrung gefüllt werden konnte.

Alles hat wunderbar geklappt und war so großartig, dass schon während des Kochens klar wurde, dass das doch mal wieder etwas für den Blog sein könnte!

Sogar der Ehemann war zufrieden, wenn auch er normalerweise „nur“ mit einer Suppe nicht ganz so glücklich zu machen ist. Da muss schon ein wenig mehr auf den Teller. Aber… es hat ihm geschmeckt und er bekam hinterher noch schnell ein Stückchen Kuchen als Zugabe, welches er dann mit ins Home-office nahm. Somit war mal wieder ein Mittagessen erfolgreich absolviert.

Lange Vorrede, aber trotzdem noch kurz ein Wort zur Roten Beete.  Sie ist ein Superfood und Nährstoff-Kraftpaket. Sie ist fettarm, reich an Ballaststoffen und enthält wichtige Stoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Jod, Natrium und viel Vitamin C. Ihr roter Farbstoff, das Betanin, stärkt das Immunsystem, sie regt die Verdauung an, wirkt entschlackend und senkt den Blutdruck…. Ich habe so viel positive Eigenschaften dieser Wunderknolle gefunden, ich kann sie hier alle gar nicht aufzählen. Aber eins wird hier gleich klar, diese Suppe schmeckt nicht nur gut, macht nicht nur gute Laune mit ihrer fantastischen Farbe sondern ist auch noch mega gesund. Und das können wir ja gerade nicht nur wegen dem langen Winter, ihr wisst schon warum auch, besonders gut gebrauchen!!!

Um möglichst den roten Farbstoff der Rote-Beete-Knolle zu erhalten, ist es ratsam bei ihrer Vorbereitung nur wenig oder besser gar nichts von den Blatt- und Wurzelansätzen abzuschneiden, sie vor dem Kochen nicht zu schälen  und während des Kochens nicht anzustechen. Am Besten nehmt Ihr nicht all zu große Knollen, da diese nicht so lange gekocht werden müssen bis sie weich werden und Ihr wascht sie vor der Zubereitung nur einfach gründlich ab. Dann legt Ihr sie in einen Topf, bedeckt sie mit Wasser und kocht sie ungefähr 30 bis 45 Minuten (ist abhängig von der Größe der Knollen). Erst nach dem Kochen, pellt bzw. schält Ihr die Knollen. Die Schale lässt sich dann ganz leicht entfernen. Oft kann man sie sogar einfach nur abreiben. 

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • 3 bis 4 mittelgroße Rote Beete Knollen, ca. 500 bis 600 g
  • 1 EL Kokosöl
  • 2 kleine gehackte Zwiebeln
  • 1 – 2 mittelgroße Knoblauchzehen, gepresst oder kleingehackt
  • 1/2 TL geriebene Koriandersamen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelpulver bzw. Cumin
  • 1/2 bis 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Dose (400 ml) Kokosmilch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
  • frische Korianderblätter 

Zubereitung:

  • Rote Beete-Knollen gut abwaschen, bitte nichts abschneiden und nicht schälen. Die Knollen in einen Topf legen, mit Wasser gut bedecken. Dann zum Kochen bringen und ca. 30 bis 45 Minuten leicht kochen. Gegen Ende der Kochzeit vorsichtig eine Knolle anstechen um zu sehen, ob sie weich sind. Bitte nicht zu oft anstechen, da die Knollen sofort anfangen ihre Farbe an dieser Stelle zu verlieren. Wenn die Knollen weich sind, das Wasser abgießen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken und dann die Schale bzw. Haut abpellen oder schälen. Nun die Knollen in kleine Stücke schneiden.
  • In einem größerem Topf jetzt das Kokosöl vorsichtig erhitzen.
  • Im flüssigen Öl die gehackten Zwiebeln andünsten, dann den vorbereiteten Knoblauch, die geriebenen Koriander-Samen und das Cumin zugeben. Alles fünf Minuten unter Rühren bei kleiner Hitze weiter kochen.
  • Nun die Rote-Beete-Stücke dazugeben. Kurz anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Kurz aufkochen und anschließend mit dem Pürierstab gut pürieren (Vorsicht, Spritzgefahr!!) bis alles eine sämige Konsistenz angenommen hat. 
  • Zum Abschluss die Kokosmilch und ein paar Spritzer Zitronensaft einrühren, noch mal kurz pürieren damit sich alles gut miteinander verbindet, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  • Wenn die Suppe zu dick ist, evtl. noch mal Gemüsebrühe nachschütten bis die Suppe die von Euch gewünschte Konsistenz bekommen hat.
  • Die Suppe nun auf Suppenteller verteilen und nicht vergessen mit Koriander-Blättern 🌿 dekorieren. 
  • Evtl. eine Scheibe Weissbrot oder Toastbrot dazu servieren.

Man findet diese Suppe auch sehr häufig mit Ingwer kombiniert. Ich wollte aber das erste Mal einfach nur den reinen Geschmack von Roter Beete, Kokos und den Gewürzen Cumin und Koriander haben. 

Sieht doch einfach umwerfend aus, diese Farbkombination aus dem Violett der Roten Beete und dem Grün der Korianderblätter. Wir hatten gestern nach dem Essen so richtig gute Laune und der Rest des Tages hat einfach mal wieder bisschen mehr Spass gemacht. 

Die Farbe war dann zwar nach dem Kochen nicht nur in der Suppe und in unseren Mägen, sondern auch ein wenig bis ziemlich viel in meiner Küche verteilt. Aber das hat sich mit meiner guten Stimmung schnell weggeputzt. Trotzdem soll dies hier noch ein Hinweis an Euch sein, dass Ihr ein bisschen aufpassen müsst beim Kochen und Genießen, denn der rote Farbstoff der Roten Beete hat es ein wenig in sich. Vor allem auf der Kleidung hinterlässt er ziemlich intensive Flecken, die Ihr aber durch das Vorbehandeln mit Zitronensaft eigentlich ganz gut in den Griff bekommen könnt. 

Jetzt hoffe ich habe Euch nicht die Lust am Kochen mit Roter Beete genommen, denn die Knolle ist einfach umwerfend und man kann so viele tolle Gerichte damit zaubern. Vielleicht schreibt Ihr mir ja, wenn Ihr dieses Rezept ausprobiert habt. Ihr würdet mir damit wieder mal sehr viel Freude machen.

Alles Liebe und Gute aus dem Wohnzimmer von 

Eurer

Amalie

Rote-Beete-Kokos-Suppe, wärmend, entgiftend, gesund und vor allem fröhlich

Vorbereitungszeit10 Min.
Zubereitungszeit45 Min.
Kochzeit35 Min.
Gericht: Suppe
Autor: Amalienwohnzimmer.com

Zutaten

  • 500 - 600 g Rote Beete Knollen ( ca. 3 - 4 mittelgroße Knollen)
  • 1 EL Kokosöl
  • 2 kleine, gehackte Zwiebeln
  • 1 - 2 mittelgroße Knoblauchzehen gepresst oder klein gehackt
  • !/2 TL geriebene Koriandersamen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelpulver bzw. Cumin
  • 1/2 bis 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Dose (400 ml) Kokosmilch
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Zitronensaft
  • frische Korianderblätter

Anleitungen

  • Rote Beete-Knollen gut abwaschen, bitte nichts abschneiden und nicht schälen. Die Knollen in einen Topf legen, mit Wasser gut bedecken. Dann zum Kochen bringen und ca. 30 bis 45 Minuten leicht kochen. Gegen Ende der Kochzeit vorsichtig eine Knolle anstechen um zu sehen, ob sie weich sind. Bitte nicht zu oft anstechen, da die Knollen sofort anfangen ihre Farbe an dieser Stelle zu verlieren. Wenn die Knollen weich sind, das Wasser abgießen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken und dann die Schale bzw. Haut abpellen oder schälen. Nun die Knollen in kleine Stücke schneiden.
  • In einem größerem Topf jetzt das Kokosöl vorsichtig erhitzen.
  • Im flüssigen Öl die gehackten Zwiebeln andünsten, dann den vorbereiteten Knoblauch, die geriebenen Koriander-Samen und das Cumin zugeben. Alles fünf Minuten unter Rühren bei kleiner Hitze weiter kochen.
  • Nun die Rote-Beete-Stücke dazugeben. Kurz anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Kurz aufkochen und anschließend mit dem Pürierstab gut pürieren (Vorsicht, Spritzgefahr!!) bis alles eine sämige Konsistenz angenommen hat. 
  • Zum Abschluss die Kokosmilch und ein paar Spritzer Zitronensaft einrühren, noch mal kurz pürieren damit sich alles gut miteinander verbindet, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  • Wenn die Suppe zu dick ist, evtl. noch mal Gemüsebrühe nachschütten bis die Suppe die von Euch gewünschte Konsistenz bekommen hat.
  • Die Suppe nun auf Suppenteller verteilen und nicht vergessen mit Koriander-Blättern  dekorieren. 🌿
  • Evtl. eine Scheibe Weissbrot oder Toastbrot dazu servieren.

Notizen

Man findet diese Suppe auch sehr häufig mit Ingwer kombiniert. Ich wollte aber das erste Mal einfach nur den reinen Geschmack von Roter Beete, Kokos und den Gewürzen Cumin und Koriander haben. 

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Sieht toll aus, Probier ich auf alle Fälle aus 👨‍🍳💜👨‍🍳

    1. Danke, liebe Tini, das freut mich! Musst Du unbedingt mal ausprobieren. Ist auch, wenn die Rote Beete erst mal gekocht ist, super fix und einfach zubereitet. Die Beete kocht sich ja auch eigentlich von ganz alleine. Viel Spass und Erfolg beim Suppe kochen!

  2. Ich dachte, ich besuch dich mal in deinem Wohnzimmer …da sieht es ja richtig klasse aus 💛 Rote Beete ist ein absolut tolles Gemüse mit antioxidativer Wirkung. Dein Suppenrezept find ich richtig klasse mit Kokosmilch. Werd ich gerne mal nachkochen 💛

    1. Super, liebe Claudia! Das freut mich und ich wünsch‘ Dir ganz viel Spass beim Rote Beete-Suppe kochen. Bitte Schürze dazu anziehen! Danke für den lieben Kommentar, Amalie

  3. Ich bin ein großer Fan dieser roten Rüben und deine Suppe sieht sehr gut aus 😋 Am liebsten mag ich sie ja mit Salz in Folie eingewickelt und im Backrohr geschmort.
    Liebe Grüße aus Graz
    Günter

    1. Lieber Günter,
      herzlichen Dank für Deine nette Nachricht hier auf meinem Blog! Die Suppe ist auch wirklich sehr fein; Deine Rote Rüben-Variante hört sich ebenfalls sehr interessant und lecker an! Werde ich auf jeden Fall demnächst im Amalienwohnzimmer-Haushalt auch mal auf den Tisch bringen!
      Liebe Grüße aus München nach Graz (der Heimatstadt meines Vaters 😃)
      Amalie

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