Na  ja…. ist ja gerade alles ein bisschen wundersam. Kein Klopapier, keine Hefe und ja, auch kein bzw. wenig Mehl mehr in den Supermärkten. Letzte Woche jedenfalls, waren da nur noch sehr kleine Mengen zu bekommen. Vielleicht hat sich die Situation inzwischen ja wieder etwas gebessert; aber wer noch Vorräte davon hat möchte sie nicht so gerne verbrauchen. Man weiss ja nicht, was da noch alles kommt?!

Aber keine Panik, ich bin mir sicher, dass sich die Situation bald wieder verbessern wird, denn inzwischen haben so viele Menschen riesengroße Depots angelegt und gar keinen Platz mehr um noch mehr zu horten. Meines Erachtens kann nämlich kein Mensch neben der Versorgung ganzer Familien und Home-Office so viel Zeit zum Backen haben, dass er diese Vorräte wieder ganz schnell aufbrauchen wird.  Und ausserdem werden viele nach den ersten Versuchen (ich kann mir gar nicht vorstellen, dass auf einmal alle Menschen Spezialisten im Brot- und Pizzabacken sind!) dafür erst mal wieder etwas weniger Zeit investieren,, wenn sie feststellen, dass zum Beispiel Brotbacken relativ zeitaufwendig ist und die Bäckereien immer noch geöffnet haben und sich wahnsinnig freuen, wenn man bei ihnen etwas einkauft. 

Da ich in den letzten Wochen leider keine Lust hatte auch der allgemeinen Hysterie bezüglich des Anlegens von Vorräten zu verfallen, musste ich nun feststellen , dass ich von dem einen oder anderen, jetzt plötzlich so wertvollem Gut, nicht mehr genug vorrätig hatte. Dies betrifft leider auch meinen Mehlbestand.  Im Moment wird hier im Amalienwohnzimmer-Haushalt nämlich ganz schön viel Kuchen verputzt, denn jeder braucht ein bisschen was, um die Nerven zu beruhigen und den Frust abzubauen

 

Somit habe ich mich dann daran gemacht meine Rezepte-Sammlung nach mehlfreien Kuchenback-Rezepten zu durchforsten. Und siehe da….ich hatte da noch sowas im Hinterkopf… ich wurde fündig! Ich fand das Rezept eines Kuchens, den ich schon vor Jahren sehr häufig gebacken hatte, da er einfach wunderbar fluffig, lecker und leicht ist, ganz schnell gebacken ist und…… kein Mehl!!!! benötigt. Ich hatte das Rezept damals im Netz unter „Sarah Wieners Altwiener Topfentorte“  gefunden und wie ich mich erinnerte haben alle diese Torte geliebt. 

Deshalb nun für Euch an dieser Stelle das Rezept für eine komplett ohne Mehl gebackene Torte:

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 120 Gramm weiche Butter
  • 120 Gramm Zucker
  • 120 Gramm gemahlene Mandeln
  • 120 Gramm Topfen (bzw. Quark, 20 % Fett)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 cl Rum
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • Prise Salz

Zubereitung:

  • Als erstes solltet Ihr Euren Backofen auf 180° Grad (Umluft) bzw. 200° Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 
  • Dann bereitet Ihr Eure Springform mit 26 cm Durchmesser vor, indem Ihr den Rand der Form einfettet und auf den Boden der Springform ein Blatt Backpapier spannt. Dazu öffnet Ihr die Springform, entfernt den Rand, legt das Backpapier auf den Boden und legt anschließend den Springform-Rand wieder auf den Boden und schließt ihn wieder. Das Backpapier wird Euch später helfen, dass die Torte sich besser vom Boden lösen lässt.
  • Jetzt trennt Ihr die Eier in getrennte Rührschüsseln. 
  • Ich schlage immer als erstes das Eiweiß auf, da ich anschließend die Schläger meines Handrührers nicht mehr abwaschen muss, wenn ich die Eigelbe verrühre. Vergesst nicht die Prise Salz dem schon fast festgewordenen Eiweiß hinzuzufügen. Das Eiweiss bitte solange rühren bis wirklich ein schöner fester Eischnee daraus geworden ist.
  • Nun rührt Ihr die Eigelbe, die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die abgeriebene Schale der Bio-Zitrone schön schaumig. Bitte solange rühren, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat.
  • Jetzt rührt Ihr noch die gemahlenen Nüsse, den Rum und den Topfen unter.
  • Ganz zum Schluss hebt Ihr mit einem Teigschaber, schön vorsichtig, den Eischnee unter. Dabei solltet Ihr wirklich nicht zu fest rühren, da Euch sonst die schöne fluffige Masse wieder zusammenfällt.
  • Wenn alles fertig vermischt ist, füllt Ihr die Masse in die vorbereite Form.
  • Nun wird die Torte im vorgeheizten Ofen ungefähr 35 bis 45 Minuten gebacken. Damit die Torte oben nicht zu dunkel wird, solltet Ihr ungefähr 10 Minuten vor dem Backzeitende den Kuchen mit Alufolie abdecken. Da ich das leider vergessen hatte, war meine Torte ein wenig sehr dunkel geworden. Deshalb habe ich sie nach dem Auskühlen auch etwas dicker mit Puderzucker bestreut, wie Ihr auf meinen Bildern sehen könnt. 

Nach dem Puderzucker-Aufstreuen sah die Torte zum Glück  wunderschön aus und sie hat auch trotzdem, obwohl sie ein wenig dunkel geworden war, noch wunderbar geschmeckt. So hervorragend eben, dass ich Euch hier unbedingt das Rezept dieser herrlichen Torte offerieren wollte. Das Ganze sieht zwar eigentlich nicht wirklich wie eine Torte aus, da der Kuchen sehr dünn ist, aber dafür schmeckt sie wie eine Torte, weil sie so herrlich luftig und leicht ist.

Ich wünsche Euch ganz viel Spass und Erfolg beim Backen….

 

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….und wenn sie Euch gut geschmeckt hat und Ihr Lust habt, würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn Ihr mir in den Kommentaren dazu schreiben würdet.

 

Liebe Grüße aus dem Wohnzimmer 

 

von Eurer Amalie 

 

Alt-Wiener Topfen-Torte, ganz ohne Mehl

Vorbereitungszeit20 Min.
Backzeit35 Min.
Gericht: Kuchen
Autor: Amalienwohnzimmer

Zutaten

  • 4 Eier
  • 120 Gramm weiche Butter
  • 120 Gramm Zucker
  • 120 Gramm gemahlene Mandeln
  • 120 Gramm Topfen bzw. Quark (Magerstufe, 20% Fettanteil)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 4 cl Rum
  • 1 Prise Salz

Anleitungen

  • Als erstes solltet Ihr Euren Backofen auf 180° Grad (Umluft) bzw. 200° Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  • Dann bereitet Ihr Eure Springform mit 26 cm Durchmesser vor, indem Ihr den Rand der Form einfettet und auf den Boden der Springform ein Blatt Backpapier spannt. Dazu öffnet Ihr die Springform, entfernt den Rand, legt das Backpapier auf den Boden und legt anschließend den Springform-Rand wieder auf den Boden und schließt ihn wieder. Das Backpapier wird Euch später helfen, dass die Torte sich besser vom Boden lösen lässt.
  • Jetzt trennt Ihr die Eier in getrennte Rührschüsseln. 
  • Ich schlage immer als erstes das Eiweiß auf, da ich anschließend die Schläger meines Handrührers nicht mehr abwaschen muss, wenn ich die Eigelbe verrühre. Vergesst nicht die Prise Salz dem schon fast festgewordenen Eiweiß hinzuzufügen. Das Eiweiss bitte solange rühren bis wirklich ein schöner fester Eischnee daraus geworden ist.
  • Nun rührt Ihr die Eigelbe, die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die abgeriebene Schale der Bio-Zitrone schön schaumig. Bitte solange rühren, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat.
  • Nun rührt Ihr die Eigelbe, die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die abgeriebene Schale der Bio-Zitrone schön schaumig. Bitte solange rühren, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat.
  • Jetzt rührt Ihr noch die gemahlenen Nüsse, den Rum und den Topfen unter.
  • Ganz zum Schluss hebt Ihr mit einem Teigschaber, schön vorsichtig, den Eischnee unter. Dabei solltet Ihr wirklich nicht zu fest rühren, da Euch sonst die schöne fluffige Masse wieder zusammenfällt.
  • Wenn alles fertig vermischt ist, füllt Ihr die Masse in die vorbereite Form.

Nun wird die Torte im vorgeheizten Ofen ungefähr 35 bis 45 Minuten gebacken. Damit die Torte oben nicht zu dunkel wird, solltet Ihr ungefähr 10 Minuten vor dem Backzeitende den Kuchen mit Alufolie abdecken. Da ich das leider vergessen hatte, war meine Torte ein wenig sehr dunkel geworden. Deshalb habe ich sie nach dem Auskühlen auch etwas dicker mit Puderzucker bestreut, wie Ihr auf meinen Bildern sehen könnt. 

    Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

    1. Sieht köstlich aus liebe Amalie, ich werde es auf alle Fälle ausprobieren!!!
      Freue mich sehr über deinen Block!!!💕

      1. Danke, liebe Tini, für Deinen Kommentar. Gib mal Bescheid, ob Dir die Torte geschmeckt hat, wenn Du sie gebacken hast! Freut mich sehr, dass Du immer fleißig in meinem Blog nachliest und dass es Dir hier gefällt! 💕

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