Ein bisschen Zeit muss man schon einplanen, wenn man für das Osterfest eine Ostertaube, die sog. italienische Colomba Pasqua, backen möchte. Ich garantiere Euch aber, dass so eine Ostertaube bzw. Colomba Pasqua ganz sicher die kleine Mühe wert ist, Versprochen!!!
Zeitaufwendig meint dabei nicht, dass es besonders schwierig ist, so eine Hefetaube, die Colomba Pasqua herzustellen. Nein, es handelt sich nur wirklich um sehr viele Stunden, die der sog. Kalte Hefeteig bzw. Weizen-Sauerteig, der über Nacht im Kühlschrank gehen muss, benötigt. Der Hefeteig bekommt durch diese „Nachtruhe“ ein ganz besonders feines Hefearoma. Und wenn Ihr mit allem rechtzeitig am Vorabend beginnt, dann habt Ihr am nächsten Tag eigentlich kaum mehr Arbeit.
Kurz noch etwas zur Geschichte der Ostertaube bzw. Colomba Pasqua, die in Italien traditionell zum Osterfest gebacken wird und meist wunderschön verpackt an Verwandte und Freunde verschenkt wird. Auch bei uns kann man inzwischen überall, die in großen bunten Kartons verpackten, Colombe kaufen.
Der Legende nach sollen im Jahre 1176 während der Schlacht von Legnano bei den Mailänder Truppen, die gegen den Kaiser Barbarossa kämpften, zwei Tauben gelandet sein. Die Soldaten deuteten dies als Verheißung göttlichen Beistandes. Zur Erinnerung daran, werden jedes Jahr in einer Gedenkmesse in der Basilika Simplicano in Mailand zwei Tauben freigelassen.
Die Colomba stellt somit, in Anlehnung an diese Legende, eine große fliegende Taube mit gespreizten Flügeln dar, die das Symbol für das Opfer Christi und Ostern ist.
Ich habe schon seit Jahren nach einem passendem Rezept und einer entsprechenden Backform gesucht. Wo ich das Rezept schließlich gefunden habe, könnt Ihr weiter unten nachlesen.
Und, wo habe ich die entsprechende Backform gefunden? Na ja, wie dann doch immer wieder…: Bei A…. , Ihr wisst schon was ich meine! Wenn Ihr dort unter Vespa 200188 Antihaft-Kuchenform Colomba (unbezahlte Werbung, ich bekomme dafür kein Geld!!!) nachschaut, dann müsstet Ihr die Form finden, die ich verwendet habe. Die Sache mit der Backform gestaltete sich nämlich ein wenig knifflig. Ich hatte endlich eine Papierbackform gefunden, die dann aber nach langem Warten plötzlich erst nach Ostern geschickt werden sollte. Ich bestellte schnell wieder ab und suchte weiter. In letzter Minute fand ich nun dann aber doch noch, die bereits erwähnte, halbwegs positiv bewertete Form, mit der sich ganz gut arbeiten läßt. Falls Ihr keine Form bestellen mögt, könnt Ihr Euch natürlich auch eine kleine Form aus Karton selbst basteln oder den Teig ohne Form zur Taube konstruieren oder einfach den Teig nur zu einer Kugel ohne Taubenform kneten.
Und weil Ostern nun ja auch schon vor der Türe steht, jetzt endlich, ganz schnell, hier zum Rezept:
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Wow ... die sieht ja echt sooo lecker und auch so schön
Liebe Lisa,
wie schön, dass Du meine Ostertaube 🕊 schon gefunden hast. Ich habe den Beitrag gerade ein wenig überarbeitet und freue mich sehr, dass Dir die Colomba so gefällt. Das ist wirklich ein wundervolles Ostergebäck, auch wenn es ein bisschen Zeit kostet, die Taube zu fabrizieren.
Liebe Grüße
Amalie
Meinst du ich könnte die "taube" auch ohne diese Form machen .... bestimmt oder 😁
Ja... diese blöde Form. 🙈 Ich bin leider ein bisschen perfektionistisch veranlagt und habe deshalb das Backen einer Ostertaube immer einfach verschoben, solange ich keine Form hatte. Aber ich denke man kann die Taube ganz einfach auch andeuten, indem man den Teig in drei Teile packt, die man aneinander klebt. Eines doppelt so groß, für den Körper und zwei kleinere für die Flügel. Ich bin mir sicher, dass das auch funktioniert. Falls Du es ausprobierst, würde ich mich sehr freuen, wenn Du hier dazu berichten würdest. Das interessiert die anderen bestimmt auch. ❤️
Das mach ich gerne 😆
Prima! Danke! Viel Erfolg und Spaß beim Ostertaube backen, falls Du Dich tatsächlich dran machst.