Als erstes zwei Backbleche gut mit Butter fetten und anschließend leicht mit Mehl bestäuben.
Dann einen großen Topf zu viertelt voll mit Wasser füllen und leicht erhitzen. Jetzt die Eier mit dem gesiebten Puderzucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz in eine Schüssel geben, die in den Topf passt. Die Schüssel nun in den warmen Wasserbad-Topf stellen und das Eier-Zucker-Salz-Gemisch im warmen Wasserbad schaumig schlagen. Aus dem Wasserbad herausnehmen und noch einige Minuten weiter rühren, bis das Gemisch langsam wieder kalt wird und eine cremig-weiße Konsistenz angenommen hat. Anschließend das mit dem gemahlenen Anis vermischte Mehl nach und nach über das Eier-Zucker-Salz-Gemisch sieben und immer wieder gut unterheben. Nicht mehr zu stark rühren.
Den fertigen Teig nun in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und mit Abstand kleine Tupfen auf die vorbereiteten Backbleche spritzen. Alternativ den Teig mit zwei Teelöffeln als kleine Häufchen auf die Backbleche setzen.
Jetzt die Anisplätzchen mindestens 10 Stunden, besser über Nacht, bei Raumtemperatur trocknen lassen. Sie sollten eine feste Oberfläche bekommen und sich auf dem Backblech verschieben lassen.
Backofen auf 150 ° Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Dann die Anisplätzchen ca. 12 bis 13 Minuten backen. Dabei ist es so spannend zu sehen, wenn die Plätzchen plötzlich anfangen zu "springen" bzw. ihre "Füßchen" bilden. Die Plätzchen nicht zu lange backen, damit sie noch möglichst weiß auf der Oberseite bleiben. Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.