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Hollerküchle, Hollerküchlein, Hollerkiacherl - ein Rezept mit Tradition

Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit10 Min.
Gericht: Nachspeise

Zutaten

  • ca. 12 bis 16 frische Holunderblüten-Dolden mit möglichst langen Stielen
  • 200 g Mehl
  • 50 g Butter
  • Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 200 ml Bier (oder auch Weißwein)
  • 2 Eier (getrennt in Eigelbe und Eiweiße)
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder ca. 20 g Zucker
  • 1 Messerspitze Vanillemark oder ein paar Spritzer Vanille-Extrakt
  • 1 Prise Zimtpulver
  • 1 Prise Salz
  • ca. 700 g Butterschmalz oder neutrales Öl
  • Puderzucker

Anleitungen

  • Als erstes müsst Ihr Eure gesammelten Holunderblüten vorsichtig, kopfüber in kaltem Wasser schwenken, damit kleine Insekten, Schmutz und welke Blüten entfernt werden. Bitte nicht zu lange und nicht zu viel wässern. Danach vorsichtig schütteln und auf einem Tuch vollständig abtrocknen lassen. 
  • Jetzt die Butter auf kleiner Flamme in einem Topf flüssig werden lassen. Währenddessen das Mehl mit der Prise Salz, dem Vanillemark, einer Prise Zimtpulver, einem Schuss Mineralwasser und dem Bier zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend die Eigelbe und die flüssige (aber nicht zu heiße) Butter unterrühren.
  • Eiweiß mit dem Vanillezucker oder den ca. 20 Gramm Zucker steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
  • Nun das Butterschmalz oder das Öl in einer Pfanne, mit etwas höherem Rand, erhitzen. 
  • Jetzt könnt Ihr die Hollerblüten einzeln am Stiel anfassen, durch den Teig ziehen und mit der Blüte nach unten in das heiße Fett zum Frittieren tauchen. Jeweils etwa 2 Minuten schön knusprig backen.
  • Anschließend die fertigen Hollerküchle auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und dann mit Puderzucker bestreuen. 
  • Warm serviert schmeckt dazu wunderbar zum Beispiel eine Kugel Vanilleeis, auch lecker ist dazu Vanillesauce oder Apfelmus